Bumann, der RestauranttesterNEUE Staffel ab 24. November 2020

NEUE Staffel ab 24. November 2020

Mit viel Herzblut coacht Daniel Bumann in der 14. Staffel von «BUMANN DER RESTAURANTTESTER» acht Restaurants, die um ihre Existenz kämpfen und um seine Ratschläge bitten. Ab dem 24. November, jeweils dienstags um 20.15 Uhr auf 3+!
Publiziert am Mo 9. Nov 2020 12:17 Uhr
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Den ersten Halt legt der Restauranttester im «Ristorante Bacco» in Dübendorf (ZH) ein. Ein solches Fiasco hat Daniel Bumann nur selten erlebt: Der Wirt Biagio versteckt sich bei der Ankunft von Bumann vor ihm und seinem Kamerateam. Mit Müh und Not gelingt es Biagios Lebenspartnerin Eliana den sturen Wirten davon zu überzeugen, den Restauranttester zu begrüssen. Beim Testessen traut sich der Wirt dann plötzlich doch vor die Kamera und serviert höchst persönlich. Doch lange bleibt es nicht bei dieser entspannten Stimmung. Das Mistkratzerli der Innendekorateurin Nicole ist zu trocken. Mit dieser Kritik kann Biagio nicht umgehen und wirft kurzerhand das Gericht in die Küche zurück. Als ob das nicht genug wäre, schildert die Wirtin Eliana Daniel Bumann ihre Sorgen: Seit der Eröffnung schreibt das Restaurant nur rote Zahlen, monatlich kommen CHF 20'000 Verlust dazu. Eliana hat ihr ganzes Hab und Gut in das Restaurant gesteckt. Lässt sich der sture Biagio helfen oder ist beim «Ristorante Bacco» bereits jegliche Hoffnung verloren?

Claudia und Matthias vom indonesischen Catering «Bambus» in Buus (BL) benötigen dringend die Hilfe des Restauranttesters. Wie aber testet man spontan das Angebot eines Caterings? Man nehme einen Anlass und einen Lockvogel. So engagiert ein Lockvogel im Auftrag von Daniel Bumann das «Bambus». In der Sissacher Curling-Halle soll das Curling-Team eines Bekannten von Bumann nach dem Training kulinarisch verwöhnt werden. Bumann ist gespannt auf das indonesische Catering. Doch die Vorfreude wandelt sich schnell in Frust um. Die Caterer Claudia und Matthias sind unpünktlich. Das Paar hat sich die Location zuvor nicht angeschaut, weshalb nun improvisiert werden muss. Der gesamte Anlass fällt der klirrenden Kälte zum Opfer. Die Gerichte sind folglich lauwarm und die mangelnde Professionalität sowie die Gesamtleistung des indonesischen Caterings sind mehr als unterkühlt. Obwohl die Speisen allen anwesenden schmecken, ist Bumann mit der Leistung der Caterer unzufrieden. Wie hilft der Restaurantexperte dem «Bambus» ihr Angebot zu verbessern? Und schafft er es, dem sympathischen Ehepaar die grundsätzlichen Spielregeln eines Caterings beizubringen?

Wer sucht, der findet: Das italienische Restaurant «La Vita» in Olten (SO) des Neapolitaners Francesco befindet sich fast unauffindbar und sehr ungünstig gelegen in einer Einkaufspassage, zwischen Fitnesscenter und Coiffeursalon. Zwar schmeckt die Pizza Napolitana, doch die Speisekarte wirft Fragen auf. Francesco bietet in seinem italienischen Restaurant unter anderem sogar ein asiatisches Mango-Curry an. Sowieso ist die Auswahl für Daniel Bumanns Geschmack zu gross. Zudem hilft plötzlich der wortkarge Kellner Luciano auch noch in der Küche mit und die Deutschkenntnisse einer weiteren Mitarbeiterin reichen nicht aus, um den Restauranttester zu beraten. Kann ein Restaurant mit unqualifizierten Hilfskräften geführt werden? Hinzu kommen die hohen Schulden des Restaurants «La Vita». Der Restaurantexperte spricht Klartext: Das Restaurant muss geschlossen werden. Obwohl der 62-jährige Neapolitaner in der Schweiz in diversen namhaften Restaurants gearbeitet hat und über ein grosses Fachwissen verfügen sollte, gelang es ihm bisher nicht, die Kurve zu kriegen. Hört der Gastronom auf den Rat von Bumann und schliesst sein Restaurant?

Das «Golden Peppercorn» in Zürich-Altstetten (ZH) ist nach eigenen Angaben der Geschäftsführerin Jasmin der erste Food Concept Store der Schweiz. In den Räumlichkeiten befinden sich diverse Produkte von Start-Up Künstlern und -Designern, die mehrheitlich Freunde der temperamentvollen Wirtin sind, sowie ein Restaurant. Bei seiner Ankunft findet Daniel Bumann die etwas exzentrisch wirkende Jasmin vor ihrem Food-Concept-Store in einem Pferde-Wagen, der als Küche dient. Der Restaurantkenner ist skeptisch. Wie kann ein Restaurant so funktionieren? Schnell macht es sich Jasmin zur Aufgabe, dem kritischen Gastronomie-Profi das Gegenteil zu beweisen. Der von Daniel Bumann als «Ramschladen» betitelte Concept-Store kämpft mit wenig Einnahmen. Doch das Testessen überrascht positiv. Die Speisen entlocken Bumann Lobeshymnen, wie man sie selten von ihm hört. Gelingt es dem Restauranttester mit der quirligen Jasmin zusammen ein Street Food-Konzept zu erarbeiten?

Der Hilferuf vom Restaurant «Edelweiss» in Bazenheid (SG) erreicht Bumann in Form einer Videobotschaft der Servicemitarbeiterin Antje: Im Restaurant liegt permanenter Zigarettengestank in der Luft, ihr Chef nimmt die Arbeit zu locker und bevorzugt es auszuschlafen, statt Vorbereitungen für den täglichen Betrieb zu treffen. Als Daniel Bumann das Restaurant betritt, steigt ihm der strenge Geruch von abgestandenem Rauch in die Nase. Der Restauranttester öffnet sogleich das erstbeste Fenster und lüftet die Gastwirtschaft durch. Wie der Name des Restaurants verlauten lässt, erwartet man gutbürgerliche Schweizer Küche, doch wider Erwarten entpuppt sich das «Edelweiss» als italienisches Restaurant. Der Wirt Omar plaudert lieber mit seinen Gästen am Stammtisch, anstatt sich um die anderen Restaurantbesucher zu kümmern. Die Vorspeisen schmecken dem Restaurantexperten, doch die Hauptgänge lassen zu wünschen übrig. Der Wirt steckt mit einem Defizit von weit über 100'000 Franken tief in den roten Zahlen. Um die wichtigsten Rechnungen zu bezahlen, greifen sogar die Stammgäste in die eigene Tasche. Für Bumann eine unfassbare Situation. Kann ein Hypnotiseur Omar helfen seine Zigaretten-Sucht unter Kontrolle zu bringen? Ist das Edelweiss überhaupt noch zu retten und was für eine schlimme Überraschung erwartet den Restauranttester beim Kontrollbesuch nach ein paar Wochen?

Den nächsten Halt macht Daniel Bumann im idyllischen Berner Dorf Büren an der Aare. Das Restaurant «Bistretto 18» punktet insbesondere mit seinen Burgern, welche die Speisekarte dominieren. Bei seiner Ankunft wird der Restauranttester freundlich von der engagierten Serviceangestellten Jana empfangen. Nach einem ausgedehnten Burger-Testessen ist das erste Fazit äusserst positiv. Nicht nur die weiteren Restaurantgäste sind von den Berner Burgern begeistert, auch Chef Andreo ist überzeugt von seinen Speisen. Wo drückt also dann der Schuh? Im Gespräch schildert der Wirt, dass das Geschäft soweit gut läuft, am Ende aber ein Nullsummenspiel sei. Auch fehle ihm der Durchblick in Sachen Buchhaltung. Für Daniel Bumann ist klar: Eine korrekte und konstante Buchhaltung ist der Schlüssel zum Erfolg. Ebenfalls fehlt dem Berner Restaurant der Charme – hier ist starkes Optimierungspotenzial vorhanden. Andreo, der seine Arbeit liebt und die Produkte ausschliesslich von lokalen Lieferanten bezieht, ist sehr bescheiden hinsichtlich Selbstpräsentation. Das muss also definitiv ändern. Der Restauranttester hat bereits einige Ideen, wie er das Bistretto 18 nachhaltig unterstützen kann. Schafft es der Berner Wirt mit Bumanns Masterplan in die Gewinnzone zu gelangen?

Ein weiteres Mal ist Daniel Bumann im Kanton Zürich unterwegs, dieses Mal in Winterthur, wo er das «Al Giardino» genauer unter die Lupe nimmt. Für das obligatorische Testessen hat sich Bumann prominente Unterstützung geholt: Der legendäre Bauchredner Urs Kliby und seine treue Begleiterin Caroline. Das «Al Giardino» läuft sehr gut und ist sogar mit «GaultMillau»-Punkten bewertet. Trotzdem möchte der Geschäftsführer Roland weiterkommen und hat deshalb den Restauranttester gerufen. Die Inneneinrichtung, die an einen botanischen Garten erinnert, imponiert scheinbar nicht nur dem Restauranttester. Denn das Restaurant ist sehr gut besetzt. Ein Anblick der für Daniel Bumann in seiner Mission aussergewöhnlich ist. Auch die Gerichte sind zufriedenstellend, das Können der Köche ist unverkennbar und der Zusammenhalt des gesamten Teams beeindruckend. Der ambitionierte Gastgeber erinnert Bumann an seine Anfangszeiten als selbstständiger Gastronom. Mit väterlichen Ratschlägen steht der Restauranttester dem engagierten Roland zur Seite. Eine wunderschöne Herzensaufgabe für den Restauranttester.

Für Daniel Bumann ist der letzte Restaurantbesuch der 14. Staffel nach Gunten (BE) eine Reise in die Vergangenheit. Hier am Thunersee arbeitete er vor vielen Jahren vier Saisons im Fünf-Sterne-Hotel Beatus. Der Restauranttester kennt das «Grand Café» noch von früher, damals war es ein beliebter Treffpunkt für Kegler. Bei seiner Ankunft setzt sich Bumann sogleich an den Stammtisch und wartet gespannt auf den Restaurantchef. Gleich nach seiner Ankunft erläutert Walter seine prekäre Situation. Nebst seiner Tätigkeit für das Grand Café bewirtschaftet der Wirt halbtags den Bauernhof seines Vaters. Seine an Krebs erkrankte Frau Lissi kann aufgrund ihrer zahlreichen Arztbesuche nicht mehr gleich intensiv in der Küche mitwirken wie sonst, weshalb Walter nun zwangsläufig auch als Koch im Einsatz ist. Hinzukommen hohe Fixkosten, laufende Betreibungen und Probleme mit dem Personal. Trotz zahlreichen Herausforderungen lautet die Devise des Restauranttesters, den Kopf nicht in den Sand stecken. So arbeitet er einen ausgeklügelten Massnahmenplan aus, um dem Grand Café wieder zu seinem früheren, geselligen Dorfbeizencharakter zu verhelfen. Kann Daniel Bumann das Restaurant noch retten?

Nachdem die aktuelle Staffel aufgrund der im Frühling vom Bund verordneten Restaurantschliessungen verschoben wurde, steht Bumann nun ab dem 24. November, jeweils dienstags um 20.15 Uhr auf 3+ diversen Schweizer Restaurants aus den Kantonen Zürich, Basel-Landschaft, Solothurn, St. Gallen und Bern mit seinem Rat und seiner Expertise zur Seite.

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