Vermisst

Grosse Familienzusammenkunft auf 3+

Sie hatte ihr Baby nur einmal im Arm halten können, danach sah sie es nie wieder. Lisabeth Fankhauser wurde vor 32 Jahren ihr Neugeborenes weggenommen. Die Baslerin Maribel Ursillo wurde mit zwei Monaten zur Adoption freigegeben – und hat ihre in Peru lebende Mutter seither nie mehr gesehen. Moderatorin Viola Tami hilft den verzweifelten Frauen in VERMISST, ihre Angehörigen nach mehreren Jahrzehnten endlich wieder zu finden.

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Ihre Geschichten sind herzzerreissend: Nachdem die 15-jährige Lisabeth Fankhauser 1980 in Bern ein Kind zur Welt bringt, setzt sich ihre eigene Mutter dafür ein, dass Lisabeth das Kind weggenommen wird. Die Öffentlichkeit soll nie vom Resultat der Affäre mit einem verheirateten Mann erfahren. So wird der Teenager gezwungen, eine Verzichtserklärung auf ihr eigenes Kind zu unterschreiben. In den nächsten Jahrzehnten zerreisst sie die Sehnsucht fast. Heute, 32 Jahre später,  kämpft die verzweifelte Frau für das Recht, ihren Sohn endlich wieder in die Arme zu schliessen. 


Maribel Ursillo wird 1981 in Lima, Peru geboren. Ihre Mutter arbeitet als Haushälterin in einer reichen Familie, die ihr mit der Kündigung droht, sollte sie ihr Kind behalten. Maribels Mutter gibt die Kleine im Alter von zwei Monaten zur Adoption frei. Daraufhin wird der Säugling von einer Schweizer Familie adoptiert. Obwohl Maribel behütet aufwächst, kann sie nie die Liebe ihrer eignen Eltern erfahren. Nun, im Alter von 31 Jahren, möchte sie mit der Hilfe von VERMISST endlich ihre richtige Mutter wiedersehen.