Bumann der Restauranttester

Restauranttester Daniel Bumann setzt sich mit Herzblut und Leidenschaft für seine Gastronomen ein


BUMANN DER RESTAURANTTESTER geht in die 13. Runde

Bereits seit über 10 Jahren reist der ehemalige Spitzenkoch Daniel Bumann als Experte für 3+ quer durch die Schweiz, um ratlosen Wirten mit seiner Expertise beizustehen. Der Walliser Coach hilft heruntergekommene Betriebe auf Vordermann zu bringen. Dabei besucht der Restauranttester in der 13. Staffel die Kantone Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Zürich.

Der erste Hilfeschrei kommt aus Egerkingen im Kanton Solothurn. Daniel Bumann trifft im Restaurant «Sternen» auf gähnende Leere. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, beginnt der Walliser gleich mit dem Testessen. Dass der Wirt des Restaurants Stephan keine Ausbildung im Bereich Gastronomie hat, merkt Daniel schnell: Das Essen lässt mehr als eine Stunde auf sich warten. Die Gerichte sind unprofessionell umgesetzt, kaum geniessbar und demzufolge nicht restaurantkonform – ein echtes Desaster, in dem sich Restauranttester Bumann hier befindet. Der ehemalige Spitzengastronom bricht deswegen das Testessen bereits nach den Vorspeisen mit den Worten «dass die Lage so prekär ist, hätte ich nie gedacht» ab. Aufgrund der roten Zahlen, die der Wirt Stephan schreibt und der schlechten Qualität des Essens, empfiehlt der Restauranttester möglichst schnell zu schliessen. Auch der von Daniel Bumann dazugezogene Treuhänder Reto Grohmann von Gastroconsult bezeichnet die Lage von Stephan als «auf der Intensivstation». Wieso weiss Sandra, die Ehefrau von Stephan nichts davon und warum ist sie so unglücklich? Gibt es ein Happy End? Kann Stephan seine Schulden tilgen?

Auch das Restaurant «Casa Piccola Italia» inmitten der Stadt Basel kämpft mit leeren Tischen. Der Wirt Ercole verfolgt ein besonderes Konzept: Ein Gast sollte bei ihm möglichst günstig essen können, weshalb er möglichst viele Gerichte unter 10 Franken anbietet. Der erfahrene Gastronom Daniel Bumann weiss: ein Ding der Unmöglichkeit, diese Rechnung kann nicht aufgehen. Um die Meinung des Gastronomie-Experten höchstpersönlich zu erfahren, hat der Basler Wirt vor einem halben Jahr den Restauranttester zur Eröffnung seiner Beiz eingeladen. Leider war dieser nicht verfügbar. Da ihm aber die spezielle Geschäftsidee von Ercole seither nicht aus dem Kopf ging, hat sich der Restaurant-Experte jetzt doch nach Basel ins «Casa Piccola Italia» aufgemacht. Das Essen ist gut, der Koch Marcello arbeitet schnell und in Top-Qualität, das Problem liegt also nicht beim Essen. Die kubanische Bedienung Maria scheint nicht zu wissen, wie man die Gäste bedient. Wieso akzeptiert der Wirt die Tatsache, dass sie praktisch kein Deutsch versteht? Was kann der Restauranttester Ercole raten und wie kann er diesem humorvollen Beizer beibringen, dass sein Konzept nicht taugt? Daniel Bumann stösst an seine Grenzen.

Das «Bistro Adventura» in Frenkendorf im Kanton Basel-Landschaft sorgt bei Daniel Bumann zunächst für Verwirrung – der Weg ins Bistro führt durch ein Geschäft für Kleintierbedarf und Sportbekleidung. Der Experte bestellt einmal alles vom Buffet und staunt nicht schlecht als die amerikanische Köchin Dorothy alle Speisen kurzerhand als kunterbunten Mix auf einen einzigen Teller schöpft und serviert. Die Thai-Gerichte, die das Bistro anbietet, überzeugen Bumann nicht. Die Motivation der Betreiberinnen Rita und Agnes hingegen sorgt bei Daniel Bumann für Begeisterung. Sein Tipp an die drei Frauen: Mehr Leidenschaft und nur kleine Speisen und Snacks anbieten, so klingelt die Kasse. Gelingt es dem Restauranttester, mit einem Besuch in der Tortilla Chips-Manufaktur in Au (ZH), den Grundstein für ein neues Bistro- Konzept zu legen?

Als nächstes verschlägt es den Restauranttester nach Langnau am Albis im Kanton Zürich zur «Nostalgie Oase». Daniel Bumann trifft auf einen alten, in die Jahre gekommenen Zirkus-Wohnwagen, ein Zelt und bunt zusammengewürfelte Tische und Stühle. Auf einem Parkplatz, direkt neben den Bahngleisen arbeitet eine einsame Wirtin. Franziska. Ein nicht gerade inspirierendes und einladendes Umfeld – von einer sogenannte «Oase» fehlt jede Spur. Das Essen ist nur durchschnittlich. Um damit zu überleben, reicht die Qualität und der Umsatz nicht aus. Daniel Bumann rät Franziska ihr Restaurant wenigstens im Winter zu schliessen. Wieso bricht die sonst so taffe Franziska in Tränen aus? Kann Franziska in der Oase bleiben? Und wie haucht der Restauranttester dieser Oase etwas Nostalgie ein?

Wieder ruft ein Wirt aus dem Kanton Basel-Landschaft um die Hilfe des Restauranttesters. Dieses Mal ist es das thailändische Restaurant «Blue Ginger» in Allschwil mit Lieferdienst und einem «Frässplatz». Gemeinsam mit dem prominenten Stepptänzer und Schauspieler Angelo Borer der «Crazy Feet Company» testet Daniel Bumann zuerst den Lieferdienst des Restaurants. Die beiden sind über die Essenslieferung sehr skeptisch, denn das Curry ähnelt mehr einer Suppe als einer Sauce. Fazit: Man würde nicht nochmal bestellen. Nichtsdestotrotz gibt Daniel Bumann dem Restaurant direkt im Anschluss eine zweite Chance. Zwar sind die Gerichte vor Ort etwas besser, die Qualität der Speisen lässt dennoch zu wünschen übrig. Daniel Bumann versucht den sturen Wirt Anthony wachzurütteln und ihn für das Kerngeschäft – das Restaurant – zu begeistern. Hört der Wirt auf die Ratschläge des zur Hilfe gerufenen Coach? Was passiert mit dem «Frässplatz» und dem Lieferdienst? Kann Bumann mit Hilfe seines Ausstatters Marco dem «Blue Ginger» einen modernen Look verpassen?

Zum Abschluss der 13. Staffel BUMANN DER RESTAURANTTESTER reist der beliebte Restauranttester nach Aathal im Zürcher Oberland ins Restaurant «Rusticana» aus der 10. Staffel. Da sowohl der neue Wirt Firat als auch seine Frau Songül unter dem schlechten Ruf des Vorgängers leiden, hat das Paar unermüdlich den Kontakt zu Daniel Bumann gesucht und ihn um einen erneuten Besuch gebeten. Das Testessen ergibt ein erfreuliches Ergebnis. Der Vorgänger hätte von den zahlreichen Gästen, die jetzt im Lokal sind, nur geträumt. Trotzdem entdeckt Experte Bumann Schwachstellen an denen das junge Wirtepaar schnellstmöglich arbeiten muss. Obwohl sie den Namen bereits zu «Nuova Rusticana» umgeändert haben, möchte Firat, der im Schweizer Restaurant seiner türkischstämmigen Eltern aufgewachsen ist, das Restaurant erneut umbenennen. Daniel Bumann rät ab, weil solch ein Namenswechsel mit enormen Kosten verbunden ist. Die bereits wieder einkehrenden Gäste würde die Neuaufmachung zusätzlich verunsichern. Zudem würde die Frage nach einem Wirtewechsel erneut aufkommen. Wie wird sich Firat entscheiden? Wird das Restaurant bald «Antica Osteria» heissen?

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