KLATSCHHEFTLI.CH

BJ Hyatt
19.06.2013 - 05:00

Unser Staatssender SRG SSR ex-idée suisse hat einmal mehr Sinn für relevanten Service Public bewiesen. Zehn Stunden lang wurde vergangenes Wochenende aus Zürich West gesendet – ein typisches Leutschenbach-Monster.

Wir fragen uns ernsthaft, wen so etwas interessiert. Jene, die dort Party machen, sehen nicht fern. Und jene, die lieber zu Hause fernsehen, interessieren sich nicht für diese Parties. Schon gar nicht, wenn sie nicht im Grossraum Zürich angesiedelt sind.

Ganze sechs Kamerateams sollen angeblich um die Häuser gezogen sein, 50% davon aus der glanz & gloria Ecke, also einem wirklich relevanten Format. Da konnte natürlich unser Nationalhungerturm nicht fehlen.

frey

Die talentfreie Baslerin mit Hang zum Grössenwahn wurde ihrem Ruf wieder einmal mehr gerecht. Wie wir nämlich dem Blick entnehmen durften, hatte Annina Frey ihren eigenen Bodyguard, zu deutsch Leibwächter. In diesem Kontext wäre wohl eher Knochenwächter angebracht.

Ob die anderen fünf Moderatoren/innen auch einen Bodyguard hatten, wollte der SRF-Sprecher nicht verraten. Also nein. Wir wüssten zu gerne, mit welcher Begründung Madame diesen Service für sich reklamierte. Nur weil sie sich für prominent und wichtig hält, heisst das noch lange nicht, dass andere das auch so sehen. Hier also zwei Erklärungsversuche, weshalb ausgerechnet die Frey ihren Boneguard erhielt. Er hat sich entweder an ihre Fersen geheftet, um das Volk vor ihr zu beschützen oder aber, der angebliche Bodyguard war in Wirklichkeit ein interner Kontrolleur, der sicherstellen sollte, dass Madame nicht wieder mal zu tief ins Glas schaut. Man weiss es nicht.

Wir haben die Sendung natürlich nicht gesehen, gehen aber sehr davon aus, dass sich die sechs Kamerateams mehrheitlich gegenseitig interviewten, aufgelockert vielleicht durch ein Interview mit der kamerageilen Sport-Buchli und dem sonst geilen Epilady. Getreu den Leutschenbacher Gepflogenheiten halt.

Wenigstens wissen wir wieder mal, was mit unserem Geld geschieht.

F. Indi-Guet
18.06.2013 - 05:00

Vorsicht, liebe Leseratten.

In naher Zukunft könnte in der Schweiz ein bereits vor längerer Zeit angekündigtes Buch erscheinen, bei dem man sehr aufpassen muss, dass man es nicht mit einem anderen Werk, nämlich dem Original von Gundel Gaukeley aus Entenhausen verwechselt.

Hier das Original:

gundel-book

Und hier das Plagiat:

gundel-book - Kopie

Genau! Das Buch, an dem Irina Beller seit längerem nackt und im Pelz, wie wir dank Blick wissen, schreiben soll.

Aber vielleicht können die beiden Hexen voneinander noch was lernen, nämlich wie man seinem Walti, bzw. Dagobert nicht nur 1 Glückstaler, sondern gleich mehrere 100’000 davon, und dies Tag für Tag, abjagt.

irina-buch-1

Aber wer weiss, vielleicht wird das Buch ja auch ganz anders heissen:

mein_leben_mit_steve-2

Uns bleibt vorerst das Philosphieren über die folgende Frage: Kann Papier Schmerz empfinden?

Amber Steele
16.06.2013 - 06:00

Wie so öfters sind Schwule Heteros einen Schritt voraus. So fand die letzte Mister Gay Wahl beispielsweise 2011 statt. Seit da nie mehr. Bravo! Die Miss Schweiz Wahl dagegen hat eben erst stattgefunden, es sieht alles danach aus, dass hier 2013 das letzte Glöckchen geschlagen hat.

Ebenfalls musste es bei den Miss-Schweiz-Kandidatinnen 2013 werden bis sich eine traute, mit einer sogenannten blonden Undercut-Frisur anzutreten. Das heisst, eine Frisur, bei der die Haare an der Kopfseite kürzer sind als oben.

Der einzige und erste offiziell als schwul geoutete Kandidat einer Mister-Wahl, Michael Grey, hat diesen Trend natürlich schon zwei Jahre zuvor gesetzt.

Und nehmen wir nun mal an, die Dominique sei ein Rind und der Michael Grey ihr Knecht, dann gäbe es ein hübsches «Bei der Geburt getrennt»:

dommichael-grey

Vielen Dank an Michael Grey, dass er uns gleich selber auf seine Vorreiterrolle aufmerksam gemacht hat.

Amber Steele
14.06.2013 - 05:00

Ach, immer diese Zweideutigkeiten. Gerade noch freute sich die ganze Familie über die erste kurzhaarige Miss Schweiz und schon klingt es, als wäre sie auch die erste als Mann geborene Miss Schweiz:

schnitt

Wie auch immer. Während sich die frisch Gewählte im Hotelzimmer suhlt, stämpfelen die Verliererinnen.

hotel

Bild: SI Online

«Sie trug das schönste Kleid, bekam im TV am meisten Sendezeit und die grösste Aufmerksamkeit.»

schoenstekleid

Sie trug das schönste Kleid?

pailletten

Aber im Finale war der Fetzen von der zweitplatzierten Sara Wicki doch paillettenmässig auch auf die Krone abgestimmt. – «Ja, aber ihres war weisser», meinen wir die Verliererinnen zu kommentieren hören.

Und schon befinden wir uns mitten in der tollen und aufregenden Welt der Miss Schweiz: Wer hat das schönste Kleid? Wer benutzt die teuersten Crèmes? Wer hat den besten Coiffeur?

Und ganz wichtig: Wer hat ihr das Kleid zerrissen?

chantal

So geht das natürlich nicht, junge Frauen! Falls also jemand irgendwo noch einen einzelnen Schuh rumliegen sieht, wisst ihr nun, wem ihr ihn zurückbringen könnt.

F. Indi-Guet
13.06.2013 - 04:30

…sie will lieber einen Mann. (Click, und sie sagt’s euch gleich selbst.)

Ich gebe es zu, der kürzliche Beitrag unserer Chefin Amber Steele über die arme Sarah-Jane hat mich etwas aufgewühlt.

Während ihre Schlager-Kollegin Be-Euter-ice Egli von Erfolg zu Erfolg eilt und dazu noch glücklich verliebt ist, singt SJ allein zuhause im Dachkämmerchen auf ihrer kleinen Karaokoe-Anlage im “My first Sony” Stil und steckt immer noch im tiefen Liebes-Aus-Tal. Nicht auszudenken, hätte sie in dieser Situation nicht wenigsten noch ihren Care-Dog. Und den Blick. Und uns.

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Warum das? Wenn man sich mal so ihre tolle Homepage anschaut, kann man sich gar nicht so recht vorstellen, woran das liegen könnte. In ihrer Biographie lesen wir dort gleich als erstes „Sie ist jung, exotisch…“ also eigentlich bereits alles, was ein durchschnittlicher Mann-sucht-Frau-Mann im Katalog jeweils so ankreuzt.

Und weiter: “Die naturverbundene (darauf kommen wir noch zurück) junge Frau liebt Kuhglockengebimmel, die Berge, Cervelats und heisse Schokolade über alles…”

Hallo Cervelats, ihr hättet also durchaus auch eine Chance.

Zeit für eine Beziehung hätte sie, zwischen ein paar geschlossenen Gesellschaften, Luftseilbahnjubiläen, Dosenbach-Eröffnungen etc. sicher auch genug, sehen wir in ihrem Terminkalender.

An mangelnder Geselligkeit kann es ebenfalls nicht liegen, wie uns ein kurzer Blick in die Galerie (Kategorie Kollegen) zeigt.

Wir haben uns erlaubt, daraus eine kleine Top Ten zusammenzustellen. Möglicherweise befindet sich darunter ja ein möglicher zukünftiger Lebens- oder zumindest Tages-Abschnittspartner für SJ?

Platz 10: Ein Wildecker Herzbube, weil neben dessen weissem Bart, ihr giftgrüner Lidschatten besonders gut zur Geltung kommt.

sarah-jane-herzbube-2

Platz 9: Sascha Ruefer, weil dem sein oft benutzter Ausspruch „Das gibt’s ja gar nicht!“ sicher auch einen schönen Schlager-Titel abgeben würde.

sarah-jane-ruefer

Platz 8: Jürgen Drews, weil bei dem immer ein Bett frei ist. Und vielleicht sogar noch ein Platz in seinem “Les Humphries Singers” Reunions-Projekt?

sarah-jane-drews

Platz 7: Gölä, weil der mittlerweile weiss, wie man mit noch so doofen Liedli immer noch eine stattliche Anzahl CDs verkauft.

sarah-jane-goelae

Platz 6: Florian Ast, weil: “Romana, Gabi, Barbara – Sarah, Susi, Cécile u Tanja…” ♪♫ Na, also, die hätte auch noch Platz!

sarah-jane-astli

Platz 5: CVR, weil der auf naturverbundene (siehe weiter oben) Frauen steht.

sarah-jane-cvr

Platz 4: Renzo, weil‘s wieder ein Bauer wäre.

sarah-jane-renzo

Platz 3: Heintje, weil der zwar nicht mehr jung, aber auch irgendwie exotisch ist.

sarah-jane-heintje

Platz 2: Vreni (Ex-Vreni-und-Ruedi), weil gleichgeschlechtliche Beziehungen zurzeit grad total angesagt sind, und sie beide offensichtlich zum selben Coiffeur gehen (was immer der auch von Beruf ist).

sarah-jane-vreni

Und schliesslich und endlich kommen wir zu Platz 1…

…gleich nach der Werbung:

So, da sind wir wieder…

Platz 1: Hansi, weil der liebt ihren Hintern sehr… oder so.

sarah-jane-hansi